Radfahren, Reiten, Fußball – das Sportangebot im Norden Potsdams ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel das Richtige.
Wer es minimalistisch mag und gleichzeitig Zeit im Grünen verbringen möchte, ist für Wanderungen oder auch Spaziergänge in Potsdam an genau der richtigen Adresse. Die zahlreichen Seen und Wälder rund um die ehemalige Preußenresidenz und auch das charmante Stadtgebiet selbst bieten abwechslungsreiche Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.

Der ideale Ausgangspunkt jeder Wanderung ist der neue Stadtteil Potsdam Jungfernsee, in dem derzeit das Neubauprojekt „Wohnen am Jungfernsee“ mit zwölf Stadtvillen und insgesamt 69 Eigentumswohnungen entsteht. Der an dieser Stelle weitgehend naturbelassene Jungfernsee liegt nur wenige Schritte vor der Tür und lädt mit seinem neu befestigten Uferweg zum Spazierengehen oder eben auch zu längeren Wandertouren ein.

Hier sind drei der schönsten Wanderstrecken in der Nähe des Potsdamer Jungfernsees:

 

See und Stadt – vom Heiligen zum Tiefen See bis nach Babelsberg

Diese mittelschwere Wanderung dauert ca. drei Stunden. Vom Startpunkt in der Nauener Vorstadt läuft man durch den Neuen Garten am Heiligen See entlang, vorbei an Sehenswürdigkeiten, wie der Orangerie Neuer Garten, dem Marmorpalais, der Pyramide im Neuen Garten, dem Schloss Cecilienhof und dem Grünen Haus. Durch die Berliner Vorstadt geht es bis zur berühmten und geschichtsträchtigen Glienicker Brücke und von dort aus am nördlichen Ufer der Glienicker Lake entlang. Immer weiter geht es am Wasser entlang, bis man zum Ostufer des Tiefen Sees abbiegt. Im Park Babelsberg passiert man das Schloss Babelsberg, den Flatowturm und das Stadtbad und läuft weiter Richtung Innenstadt bis zum Hauptbahnhof. Von dort aus geht es über die Freundschaftsinsel zurück in den Potsdamer Norden und den Neuen Garten. Als letztes Sightseeing-Highlight wartet die Gotische Bibliothek. Insgesamt legt man knapp zwölf Kilometer zurück.

 

Rundweg über die Wannsee-Insel

Ausgehend vom Ortsteil Potsdam Jungfernsee ist diese Tour mit mehr als sieben Stunden ziemlich ambitioniert. Alternativ kann man die Route auch vom S-Bahnhof Griebnitzsee südlich des gleichnamigen Sees oder an der Glienicker Brücke starten, doch auch dann ist die Tour rund um die Wannsee-Insel mit knapp sechs Stunden und ca. 23-24 km Länge nur etwas für ausdauernde Wanderer. Startet man vom S-Bahnhof, ist man nach etwa zwei Kilometern auf der Insel Wannsee und wandert anschließend entlang des Griebnitzsees durch einen naturnahen Wald immer mit Blick aufs Wasser. Nach Kilometer vier passiert man das Glienicker Jagdschloss und gelangt durch den Ortsteil Klein Glienicke bis zur Glienicker Brücke. Am Ufer der Havel geht es die Nordseite der Insel Wannsee entlang. Ein kleiner Fotostop am Aussichtspunkt Krughorn empfiehlt sich – von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Heilandskirche am Port von Sacrow am gegenüberliegenden Ufer. Am Wirtshaus Moorlake ist knapp die Hälfte des Weges geschafft, sodass man sich hier eine kleine Stärkung verdient hat. Anschließend geht es weiter gen Norden bis zum Anleger der Pfaueninsel-Fähre. Die Pfaueninsel im Berliner Wannsee gehört als UNESCO-Kulturerbe und Naturschutzgebiet zu den schönsten Ausflugszielen der Region und lohnt immer einen Besuch. Die zweite Hälfte der Strecke entlang des Ostzipfels der Insel und hinunter in den Ortsteil Wannsee gestaltet sich zwar etwas weniger abwechslungsreich, der stete Blick aufs Wasser erlaubt es aber, die Seele mal richtig baumeln zu lassen.

 

Sacrower Seerunde

Der Sacrower See im Potsdamer Norden liegt vollständig im Naturschutzgebiet „Sacrower See und Königswald“, das ein wahres Idyll für Naturliebhaber ist. Die knapp dreistündige entspannte Wanderung, die etwa elf Kilometer rund um den See führt, ist daher ein wahrer Schatz unter den Wanderrouten in Potsdam und Umgebung.
Startpunkt ist die Bushaltestelle Friedrich-Günther-Park direkt am Groß Glienicker See. Von dort aus läuft man knapp 15 Minuten hinunter bis zum Sacrower Seeufer und flaniert anschließend am Westufer des Sees entlang – der Blick findet stets das Wasser.
Begleitet von stetem Vogelgezwitscher und würzigem Waldduft landet man schließlich am Südufer des Sees. Von hier aus sind es nur knapp zehn weitere Minuten zur Heilandskirche am Port von Sacrow, die wegen ihres außergewöhnlichen italienischen Stils mit freistehendem Glockenturm Besucher anlockt. Auf dem Rückweg entlang des Ostufers erreicht man nach wenigen Minuten auch das Sacrower Schloss mit angeschlossenem Café und wechselnder Kunstausstellung. Eine weitere Gelegenheit für eine Verschnaufpause erhält man am Restaurant zum Sacrower See, bevor es die letzten knapp drei Kilometer am rechten Seeufer zurück geht.

 

Eine individuelle Terminvereinbarung ist unter 0331 88 71 53 11 möglich. oder fordern Sie hier Ihr persönliches Informations­material an.